0Produkte

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.
5

Ein Beitrag zur Umwelt

Was müssen wir einsparen?

Als das Projekt Watersavers von einer Gruppe von Umweltschützern in Angriff genommen wurde, stand vor allem der Schutz des Grund- und Trinkwassers im Vordergrund.

An eine Politik eines Ausstiegs aus der Kernkraft- bzw. der Energiegewinnung aus Kohle wagte damals niemand zu denken. Vor allem in einem Nachbarland Deutschlands, das so auf Kern- und Kohleenergie eingeschworen ist.

Jetzt stehen wir beim Markteintritt in Deutschland vor ganz neuen Herausforderungen. Wir haben überlegt, wie können wir am besten den Menschen hier beschreiben, wie groß der Bedarf an Einsparungen ist. Denn wir sind der Meinung, dass zuerst eingespart werden muss. Unseren Energieverbraucht werden wir nicht beibehalten können.

Wir möchten hier ein Beispiel anführen, um die Dramatik der Lage darzustellen. Hierbei möchten wir versuchen möglichst bildhaft zu bleiben, ohne viel mit Terra-, Giga- oder Megawatt Stunden zu operieren.

Was können wir einsparen?

Wir haben kurz nachgerechnet, was es bedeuten würde, wenn jeder Bewohner unseres Landes (Wir gehen nur von 80 000 000 Menschen aus.) jeden Tag 20 Liter an warmen Wasser einsparen würde, dies ist leichtgemacht, wenn man nur mit einem Wasserdurchfluss von 10 l/min. duscht. Dies entspricht einer Energieeinsparung pro Person/Jahr von 271,63 kWh

Diese Zahl mit 80.000.000 multipliziert gibt uns die gesamte Energieeinsparung 21.730.232.558 kWh. (Übrigens diese Energiemenge entspricht 0,6% des Energieverbrauchs in Deutschland im Jahr 2014.) Immerhin eine Ersparnis in Geldeinheiten ausgedrückt von 6.084.465.116,24 Euro, wenn man als Preis pro kWh 0,28 Euro ansetzt.

Wir erwarten von niemanden, dass man sich unter dieser Zahl etwas vorstellen kann. Deshalb haben wir angenommen, dass eine 1MW Biogasanlage 8 000 000 kWh pro Jahr an Strom produziert. D.h. wir würden die Stromproduktion von 2716,28 Biogasanlagen einsparen.

Weiter haben wir angenommen, dass eine Anlage nur für den Maisanbau 500 ha benötigt. D.h. wir würden 500 ha x 2716,26 (Anzahl der Anlagen) ergibt 1 358 139 ha Maisfläche, die man nicht benötigen würde. In Km2 ausgedrückt sprechen wir von 13581 km2 also in etwas der gesamten Fläche des Bundeslandes Thüringen.

Was bedeuten diese Zahlen im breiteren Zusammenhang?

Wir wollen mit diesem Beispiel nur aufzeigen, welche Potentiale in ganz kleinen Maßnahmen vorhanden sind. Das Wunderbare ist, dass der Verbraucher durch sie nicht schlechter gestellt wird und man dabei noch den Geldbeutel schont.

Durch eine solche Verhaltensänderung könnte man die 1,8 -fache Jahresproduktion von AKW Isar 2 einsparen.

Man sieht, dass auch kleine Schritte eine Wirkung entfalten können.